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Praxisrelevanz
Ebner W
Therapieoptionen bei Morbus Bechterew

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2008; 15 (2): 84-88

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Fasst man die zur Verfügung stehende Datenlage zusammen, steht zu Beginn einer Behandlung des MB der Einsatz von NSAR bzw. bei deren ungenügenden Wirkung oder Unverträglichkeit die zusätzliche oder alternative Gabe von puren Analgetika, in Kombination mit konsequenten physikalischen, heilgymnastischen und balneologischen Maßnahmen. Im Bedarf ergänzen lokale Glukokortikoidinfiltrationen das Therapieregime. Kann mit diesen Maßnahmen die Krankheitsaktivität, üblicherweise ausgedrückt durch den BASDAI, nicht ausreichend vermindert werden, wird, nach Ausschluss von Kontraindikationen, der Einsatz von TNF-alpha-Blockern empfohlen. Zusätzliche aktive und gegenüber den NSAR therapieresistente extraskelettale Krankheitsmanifestationen, wie Darmentzündungen oder Uveitiden, fließen in die Entscheidung über den Einsatz von Biologika ein.
 
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