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Praxisrelevanz
Otto W et al.
Photodynamische Diagnostik des pTA/pT1/pTis-Harnblasenkarzinoms: eine onkologische Bilanz nach 100 Monaten

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2009; 16 (2) (Ausgabe für Österreich): 35-39
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2009; 16 (2) (Ausgabe für Schweiz): 22-26

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70–80 % der Harnblasenkarzinome sind auf Lamina mucosa und submucosa beschränkt. -Zwei Drittel dieser Tumoren rezidivieren und machen dadurch weitere operative Eingriffe erforderlich. - Carcinomata in situ sind als besonders aggressive Harnblasenkarzinome bekannt, sie sind unter konventioneller Weißlicht-Resektion jedoch oft nur unzureichend beurteilbar und resezierbar. - Die intravesikale Applikation von fluoreszenzanregenden Stoffen führt zu einer umfangreicheren Tumorentfernung, wie reduzierte Residualtumorraten zeigen, und einer verminderten Rezidivrate. Durch reduzierte Rezidivraten unter Fluoreszenzdiagnostik können Patient und Gesundheitswesen in gewisser Größenordnung Folgeeingriffe erspart werden.
 
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