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Praxisrelevanz
Fingerhut A, Uranüs S
Mobilisierung des Kolons und der Milzflexur bei linksseitigen kolorektalen Eingriffen: Von lateral nach medial, von medial nach lateral oder beides?

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2009; 7 (2): 32-33
Interdisziplinäre Onkologie 2009; 1 (2): 32-33

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Die Mobilisation der linken Flexur stellt einen wichtigen Teil bei linksseitigen Dickdarmresektionen dar. Eine spannungsfreie Anastomose ist für eine komplikationsfreie Abheilung von großer Bedeutung. Empfehlenswert ist, dass die Mobilisierung der linken Flexur möglichst am Anfang des Eingriffs erfolgt, um bei einer späteren Konversion die Inzision für die Laparotomie kleiner zu halten. Prinzipiell kann die Mobilisation sowohl von medial als auch von lateral erfolgen. Bei laparoskopischen Eingriffen bringt die von medial erfolgende Mobilisation zwei wichtige Vorteile: (1) Bei Tumoren der linken Flexur bzw. in flexurnahen Abschnitten des Kolons können die onkologischen Richtlinien wie frühe Gefäßligatur und Non-touch- Verfahren leichter eingehalten werden. (2) Durch die lateralen Verbindungen ist die Präparation leichter, weil es nicht erforderlich ist, den Darm hochzuhalten.
 
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