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Praxisrelevanz
Rossmanith WG, Rübberdt W
Neuroendokrinologie der Menopause: Wie entstehen Hitzewallungen?

Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2009; 3 (3) (Ausgabe für Österreich): 29-38

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-Hitzewallungen stellen die häufigste Beschwerde des vasomotorischen Syndroms (VMS) der Menopause dar. Sie sind Ausdruck einer Dysbalance in der zentralen Temperaturregulation: Die hypothalamischen Temperaturschwellen werden verstellt und dies ruft als Gegenregulation Hitzewallungen hervor. - Durch Östrogenverlust wird die Feinsteuerung des hypothalamischen Temperaturzentrums durch Neurotransmitter derangiert. Durch Rückaddierung von Östrogenen lässt sich geordnete hypothalamische Neurotransmitteraktivität wieder herstellen. - Die kausale Therapie der Wahl von VMS und Hitzewallungen ist die Substitution mit Östrogenen. Denn dadurch wird der veränderte Neurotransmittertonus in den Temperaturkontrollgebieten wieder normalisiert. - Sollte vorliegende Ko-Morbidität, insbesondere bei hormonsensitivem Mammakarzinom, eine östrogene Medikation verbieten, können menopausales VMS und Hitzewallungen allein durch therapeutische Modulation der zentralnervalen Neurotransmitteraktivität behandelt werden.
 
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