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Praxisrelevanz
Eberz B, Regauer S
Konkomitantes Auftreten von Lichen sclerosus und Hashimoto-Thyreoiditis

Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel - Austrian Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism 2009; 2 (3): 7-10

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Aufgrund der hohen Prävalenz von Hashimoto-Thyreoiditis in LS-Patientinnen empfehlen wir bei allen Frauen mit bestätigtem LS ein immunologisches Screening, das auch TPO- und TG-Antikörper beinhaltet. Bei erhöhten Titern eines oder beider Parameter sollte eine weiterführende Abklärung mittels Schilddrüsensonogramm sowie eine Bestimmung von basalem TSH, freiem T3 und freiem T4 erfolgen. In der Schilddrüsensprechstunde sollten Frauen mit bestätigter Hashimoto-Thyreoiditis auch gezielt nach chronischen bzw. rezidivierenden Beschwerden im Vulvabereich, inbesondere Pruritus, Brennen oder Dyspareunie befragt werden. Bei positiver Anamnese ist eine Zuweisung an einen auf Vulvaerkrankungen spezialisierten Facharzt für Gynäkologie sinnvoll.
 
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