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Praxisrelevanz
Abendstein B
Rektovaginale Fisteln und ihre Behandlungsmöglichkeiten

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2009; 16 (4) (Ausgabe für Österreich): 5-9
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2009; 16 (4) (Ausgabe für Schweiz): 3-8

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Der Erfolg in der Behandlung rektovaginaler Fisteln hängt wesentlich vom frühzeitigen Erkennen fistelbegünstigender Verletzungen ab. Dies betrifft subpartale und intraoperative Komplikationen gleichermaßen. Die chirurgischen Behandlungsprinzipien umfassen unabhängig von der Ursache einer Fistelentstehung folgende Schritte: (1) weite Mobilisation aller involvierten Gewebeschichten, (2) komplette Exzision des Fistelkanals, (3) spannungsfreier, mehrschichtiger Verschluss, (4) zur Fistelsanierung sollte monofiles, (fakultativ verzögert) resorbierbares Nahtmaterial verwendet werden. „Komplizierte Fisteln“ erfordern ein exaktes interdisziplinäres Vorgehen. Neue Techniken, welche im rektovaginalen Bereich die Verwendung von Fremdmaterial vorsehen (z. B. Mesh-unterstützte Prolapsoperationen), sollten mit besonderer Vorsicht angewandt werden. Eine Kontrolle der rektovaginalen Anatomie unmittelbar postoperativ muss routinemäßig durchgeführt werden, um der Entstehung rektovaginaler Fisteln vorbeugen zu können.
 
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