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Praxisrelevanz
Koller M
Therapie bei Bandscheibenerkrankungen

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2011; 12 (1): 16-21

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- Die Behandlung von Bandscheiben- und Wirbelsäulenerkrankungen ist sehr komplex. Wichtig für die tägliche Praxis sind eine genaue Anamneseerhebung und der neurologische Status. Die Bildgebung sollte nur eine Bestätigung unserer Verdachtsdiagnose sein.
– Nur in 8–10 % der Fälle ist eine Operation wirklich vonnöten, sodass sich der Großteil der Patienten auf konservativem Weg innerhalb der ersten 4–6 Wochen bessert.
– Das Auftreten von schweren Lähmungen, Querschnittsymptomatik, Caudasyndrom sowie Blasen-Mastdarm- Störungen ist eine absolute Operationsindikation bei entsprechendem bildgebendem Befund.
– Nur die korrekte Indikationsstellung für die Operation führt zu guten postoperativen Ergebnissen.
– Gerade am Sektor der Wirbelsäulenchirurgie sind die Entwicklung von neuen Implantaten sowie von minimalinvasiven chirurgischen Techniken entscheidende Punkte, um die Patienten so rasch wie möglich wieder in Beruf und Freizeit zu integrieren.
– Eine postoperative Physiotherapie sollte unbedingt Teil der Behandlung sein.

 
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