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Praxisrelevanz
Berger T
Nutzen-Risiko-Evaluation: Zunehmende Bedeutung für Therapieentscheidungen bei Patienten mit Multipler Sklerose

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (4): 44-49

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- Innerhalb der vergangenen 15 Jahre wurden 5 immunmodulierende und ein immunsuppressives Medikament zur Behandlung des klinisch isolierten Syndroms bzw. der schubförmigen MS (Interferon-? [IFN-?-] 1a i.m. [Avonex], IFN-?-1a s.c. [Rebif], IFN-?-1b [Betaferon ], Glatirameracetat [Copaxon], Natalizumab [Tysabri]) und der sekundär chronisch progredienten/ progredient schubförmigen MS (Betaferon, Mitoxantron [Novantron]) zugelassen.
– Neue Medikamente sind gegenwärtig zur Zulassung bei MS eingereicht (Cladribin, Fingolimod) bzw. stehen aufgrund ihrer (erwarteten) Phase-III-Studienergebnisse als weitere MS-krankheitsmodifizierende Therapien ante portas (Alemtuzumab, Daclizumab, Fumarsäure, Laquinimod, Rituximab, Teriflunomid, etc.).
– Spezifische immunmodulierende bzw. -suppressive Wirkmechanismen der neuen MS-Therapeutika erfordern zunehmende Auseinandersetzungen mit deren therapeutischen Effekten gegenüber deren spezifischen Nebenwirkungen und Risiken.
– Bei sich erweiterndem Therapiespektrum werden Nutzen- Risiko-Evaluationen von krankheitsmodifizierenden Therapien für individuelle Therapieentscheidungen in der täglichen klinischen Praxis zunehmend bedeutsam.

 
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