Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Praxisrelevanz
Weissel M
Herzinsuffizienz und Schilddrüse

Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel - Austrian Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism 2011; 4 (1): 20-24

Volltext (PDF)    Summary    Praxisrelevanz    Abbildungen   

Schilddrüsenfunktionsstörungen können eine Herzinsuffizienz auslösen, die durch Korrektur der Funktionsstörung reversibel ist. Auch latente Funktionsstörungen lösen nachweisbare Funktionseinschränkungen des Herzens aus, die ein Argument zur früheren Korrektur der Schilddrüsenfunktion darstellen. Ein durch die Hyperthyreose ausgelöstes Vorhofflimmern aggraviert die Herzinsuffizienz und verdient daher besonderes Augenmerk. Ob autoimmun bedingte Erkrankungen der Schilddrüse zu einer Autoimmun-Myokarditis mit kardialer Insuffizienz führen, wird diskutiert, konnte aber bisher nicht bewiesen werden. Umgekehrt tritt mit zunehmendem Schweregrad einer Herzinsuffizienz zunehmend häufiger ein „Low-T3-Syndrome“ auf. Erste klinische Phase-II-Studien zeigen bei kardial insuffizienten Patienten mit „Low-T3-Syndrome“ einen günstigen Effekt einer Substitutionstherapie mit Schilddrüsenhormonen auf die Herzleistung.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung