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Praxisrelevanz
Gosch M et al.
Tiroler Zentrum für Altersfrakturen Traumatologisch-geriatrisches Komanagement: Erste Erfahrungen und Ergebnisse

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2011; 18 (1): 7-12

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Die Zahl der geriatrischen Frakturpatienten nimmt kontinuierlich zu. Aufgrund ihrer vielfältigen Probleme, insbesondere der Multimorbidität, stellt diese Patientengruppe eine weitgehend neue Herausforderung für die unfallchirurgischen Abteilungen dar. Aktuell beginnen sich zunehmend mehr Zentren weltweit dieser Herausforderung zu stellen. „Orthogeriatric Co-Management“ heißt der Lösungsansatz. Gemeint ist damit die enge Zusammenarbeit von Unfallchirurgen und Geriatern auf einer Abteilung, von der Notfallambulanz bis zur Entlassung bzw. der Verlegung auf eine Akutgeriatrie. Im Mittelpunkt der Behandlung steht ein interdisziplinäres und interprofessionelles Behandlungskonzept, welches den vielfältigen Bedürfnissen des geriatrischen Patienten entgegenkommt. Der Erfolg derartiger „Geriatric Fracture Centers“ konnte bereits in mehreren Arbeiten eindrucksvoll dargestellt werden. An der Universitätsklinik für Unfallchirurgie in Innsbruck startete ein derartiges Zentrum am 1. April 2009. Den geriatrischen Part übernimmt die Abteilung für Innere Medizin und Akutgeriatrie am Landeskrankenhaus Hochzirl. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass das gemeinsame Projekt erfolgreich in den klinischen Alltag implementiert werden konnte.
 
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