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Madersbacher H  
Die Inkontinenz der Frau im Alter - spezielle therapeutische Gesichtspunkte

Journal für Menopause 2000; 7 (2) (Ausgabe für Schweiz): 7-13
Journal für Menopause 2000; 7 (2) (Ausgabe für Deutschland): 7-12
Journal für Menopause 2000; 7 (2) (Ausgabe für Österreich): 7-13

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Abb. 1: Propanolol - Mortalität nach Myokardinfarkt



Keywords: DranginkontinenzMenopauseStressinkontinenzUrogynäkologieUrologie

Die Harninkontinenz der älteren Frau ist dadurch gekennzeichnet, daß häufig Mischformen, insbesondere eine gemischte Drang- und Streßinkontinenz, vorliegen. Unfreiwilliger Harnabgang ist meist multifaktoriell und bietet daher eine Reihe von Angriffspunkten zur Behandlung. Allerdings ist die Harninkontinenz des älteren Menschen nicht nur ein Problem der Harnblase, sondern auch ein Problem des Umfeldes, das dementsprechend kontinenzfreundlich gestaltet werden muß. Eine aktive Behandlung ist anzustreben und sinnvoll, wenn ein entsprechender Leidensdruck besteht, die Patientin mobil ist und die zerebrale Situation die Durchführung der empfohlenen Behandlungsmaßnahmen erlaubt. Lediglich bei immobilen und geistig abgebauten Patientinnen sind aufsaugende und ableitende Inkontinenzhilfsmittel die Therapie der Wahl. Die Dauerharnableitung ist nur dann indiziert, wenn der unfreiwillige Harnabgang mit einer ungenügenden, therapeutisch nicht beeinflußbaren, klinisch relevanten Störung der Blasenentleerung einhergeht.
 
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