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Georgiewa P et al.  
Psychoonkologische Versorgung im Brustzentrum der Charité

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2012; 13 (3): 138-143

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Abb. 2: Kommunikation - Charité Abb. 3: ODSeasy Abb. 4: Behandlungsmodell Charité Abb. 4: Psychoonkologische Intervention - Charité Abb. 5: ICD-10



Keywords: MammakarzinomOnkologiePsychoonkologiePsychosomatik

Hintergrund: Psychoonkologische Versorgung ist ein integraler Bestandteil der Behandlung in einem zertifizierten Brustzentrum. Erfolgreiche multidisziplinäre Versorgung erfordert ausgezeichnete Kommunikation zwischen den Teammitgliedern, insbesondere auch schriftliche Kommunikation. Ziel: An einem für das Brustzentrum der Charité entwickelten computergestützten Modul wird dargestellt, wie ein patientenbezogener Austausch in einem multidisziplinären Team umgesetzt werden kann und welchen Belastungen die Patienten ausgesetzt sind. Patienten und Methodik: Das Format und die bisher vorliegenden Eingaben im entwickelten Formular für psychoonkologische Befunde werden vorgestellt. Bisher wurden in dem neu entwickelten Modul 1080 psychoonkologische Befunde dokumentiert. Weiters werden Ergebnisse in zusätzlich eingesetzten psychologischen Tests zur Klärung psychischer Belastung beispielhaft für alle Patientenkontakte 2007 beschrieben. Ergebnisse: Das Psychoonkologie-Modul ist in die Kategorien Therapiephase, Stimmung, Krankheitsbewältigung, psychosoziale Belastungen, psychosoziale Ressourcen und Weiterbehandlungsempfehlungen sowie gegebenenfalls Anmerkungen zu psychischen Diagnosen gegliedert. Bei 27 % der Patienten wurde eine psychische Diagnose diagnostiziert. 56 % der Patienten erhielten mindestens eine Intervention. Schlussfolgerungen: Das vorgestellte computergestützte Psychoonkologie-Modul ermöglicht eine Verbindung zwischen onkologischer und psychoonkologischer Dokumentation. Es kann strukturierte Informationen an die behandelnden Ärzte vermitteln und verbessert die psychoonkologische Arbeit.
 
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