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Stanek B  
Hochdruck nach Herztransplantation: Ursachen, Risiken, Therapieoptionen

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2002; 6 (1): 15-19

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Abb. 1: Hypertonie nach Herztransplantation Abb. 2: Hypertonie nach Herztransplantation Abb. 3a-b: Hypertonie nach Herztransplantation



Keywords: HerztransplantationHypertonie

Trotz der enormen Fortschritte bei der medikamentösen Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz stellt die chirurgische Therapie, insbesondere die Transplantation des Herzens (HTX) oft die einzige Maßnahme zur Erhaltung des Lebens dar. An der Wiener Universitätsklinik wird ein 5-Jahresüberleben von 68 % erreicht. Bei nahezu allen Patienten steigt nach der Operation der systolische und diastolische Blutdruck übermäßig an, manchmal schon in der 1. Woche. In weniger als 2 Monaten bedürfen 38?92 % bereits einer antihypertensiven Therapie, in 6 Monaten sind es über 90 %. Der sekundäre Hochdruck nach HTX zeichnet sich - im Vergleich mit der essentiellen Hypertonie - durch einige typische Eigenschaften aus. Die üblichen Risikofaktoren (Alter, Geschlecht, Familienanamnese etc.) haben hier keine Bedeutung. Es handelt sich dabei also nicht um das Rezidiv einer früheren essentiellen Hypertonie, sondern vielmehr um eine neue, durch die HTX selbst erworbene Hypertonie. Wie bei den anderen sekundären Hochdruckformen auch können bei einzelnen Patienten die Blutdruckwerte extrem hoch sein, insbesondere wenn die antihypertensive Therapie inkonsequent - zu spät, zu zögernd - durchgeführt wird.
 
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