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Gruber I, Klein M  
Die Einflüsse des Tabakkonsums auf die weibliche Fertilität und auf eine ART-Behandlung

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2011; 8 (5): 298-303

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Keywords: ARTFertilitätTabak

Rauchen ist ein Gesundheitsrisiko. Der Griff zur Zigarette hat ein „cooles“ Image – vor allem bei jungen Menschen gilt Rauchen als Zeichen von „Reife“. Der Zigarettenrauch enthält mehr als 3800 chemische Komponenten. Die darin enthaltenen Toxine greifen in jedes Stadium der Reproduktion ein, und beeinträchtigen dadurch die Gesundheit der nächsten Generation. Zigarettenrauch bewirkt bei Frauen nachweislich eine vorzeitige Menopause, weiters eine verminderte Chance auf eine spontane Konzeption, auch der Erfolg im Rahmen einer assistierten Reproduktion ist deutlich vermindert. Raucher weisen eine unbestrittene Reduktion von Spermienqualität und Spermienbeweglichkeit auf. Insbesondere werden vermehrt DNA-Schäden in den Spermien nachgewiesen, darum sind auch spätere embryonale oder postnatale Störungen häufiger. Deshalb sollte rauchenden Paaren mit Kinderwunsch eine Rauchentwöhnung im Rahmen eines Aufklärungsgespräches dringend empfohlen werden.
 
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