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Zehetgruber M  
Hypertonie und Angina pectoris

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2002; 6 (1): 20-23

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Keywords: Angina pectorisHypertonie

Angina pectoris-Beschwerden sind bei Patienten mit Hypertonie relativ häufig anzutreffen. Dies ist einerseits zwar durch die erhöhte Inzidenz von koronaren Herzerkrankungen erklärbar, andererseits aber findet man, wenn diese Patienten wegen ihren Angina pectoris-Beschwerden angiographiert werden, in etwa 10 % unauffällige epikardiale Herzkranzgefäße. Die Ursachen hierfür sind einerseits die meist vorliegende linksventrikuläre Hypertrophie, andererseits eine isolierte Störung der koronaren Mikrozirkulation. Zusätzlich besteht bei der Hypertonie permanent durch die erhöhte Nachlast und die erhöhte Wandspannung ein Anstieg des myokardialen Sauerstoffbedarfs. Dadurch kommt es zum Auftreten von Minderperfusion mit konsekutiven Angina pectoris-Beschwerden. Therapeutisch ist eine adäquate Hypertonieeinstellung notwendig, um neben der Senkung des myokardialen Sauerstoffverbrauchs auch eine Regression der linksventrikulären Hypertrophie zu erzielen. Dies führt in weiterer Folge dann meist zu einer entsprechenden Verbesserung der Mikrozirkulation und somit auch der klinischen Symptomatik.
 
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