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SYNTAX-, STS- und EuroSCORE - Wie genau sind sie in der Risikobewertung bei Herzerkrankungen?

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2011; 18 (11-12): 355-361

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Keywords: EuroSCORERisikoSTSSYNTAX

Tests, welche eine Vorhersage von ungewollten Ereignissen nach chirurgischen oder nicht-chirurgischen Eingriffen bei kardiologischen Patienten erlauben, sind von großer klinischer Bedeutung, weil diese auch die klinische Entscheidungsfindung unterstützen können. Die neu entwickelten perkutanen Techniken, kombiniert mit den derzeitig verfügbaren Risikoscores, erfordern immer bessere Vorhersagemodelle. Im Zusammenhang mit den sich kontinuierlich verbessernden chirurgischen Techniken und auch der perioperativen Behandlung einerseits und der Unzulänglichkeit der regionalen Patientendaten für eine generelle Risikoabschätzung andererseits, ist eine Anpassung und Überarbeitung der Scoresysteme, von welchen einige bereits veraltet, aber weiterhin in Verwendung sind, notwendig. Die Genauigkeit der Vorhersagemodelle hängt sowohl von deren richtiger Anwendung als auch vom Wissen um deren individuelle Stärken und Schwächen ab. Der EuroSCORE und der STSScore berücksichtigen Risikofaktoren, welche mit der Mortalität verbunden sind, wohingegen der SYNTAX-Score nur auf der Koronaranatomie und der Komplexität der koronaren Läsionen basiert. Eine Kombination von ausgewählten Score- Komponenten aus dem EuroSCORE, welche das Mortalitätsrisiko abschätzen, und von solchen des SYNTAX-Scores, welche die Koronaranatomie und Erkrankungskomplexität beschreiben, ließe erwarten, dass damit eine genauere Risikoabschätzung für den individuellen Patienten möglich wäre. In diesem Review wird v. a. die Vorhersagemöglichkeit mittels des SYNTAX-Scores, des EuroSCOREs und des STS-Scores diskutiert.
 
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