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Gessl A, Raber W  
Schilddrüse und Herz

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2002; 9 (4): 125-128

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Keywords: EndokrinologieHyperthyreoseHypothyreoseKardiologieSchilddrüseThyroidea

Das Herz ist ein wichtiges Zielorgan für Schilddrüsenhormonwirkungen. Sowohl bei Hyper- als auch bei Hypothyreose kommt es zu hämodynamischen Veränderungen. Diese Veränderungen sind bei Hyper- und Hypothyreose gegensätzlich, allerdings bei der Hypothyreose klinisch weniger auffällig. Die Zunahme von Kontraktilität, Herzfrequenz und Schlagvolumen kann selten zu einer (systolischen) Hypertonie führen. Rhythmusstörungen, vor allem Sinustachykardie und Vorhofflimmern, treten gehäuft auf. Bei Hypothyreosen führt der vermehrte periphere Gefäßwiderstand trotz des verminderten Herzminutenvolumens bei Bradykardie und vermindertem Schlagvolumen häufig zu einer (diastolischen) Hypertonie. Sowohl die latente Hyper- als auch Hypothyreose dürften zu einer erhöhten kardiovaskulären Morbidität und Mortalität führen.
 
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