Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Summary
Stöbel-Richter Y et al.  
Umfrageergebnisse zum Stellenwert psychosozialer Beratung in reproduktionsmedizinischen Zentren in Deutschland - eine Pilotstudie

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2011; 8 (6): 416-423

Volltext (PDF)    Summary    Praxisrelevanz    Abbildungen   

Abb. 1: Qualifikation Abb. 2: Beratung Abb. 3: Beratung



Keywords: AnalyseBeratungInteressenvertretungKinderwunschPsychosomatik

Der unerfüllte Kinderwunsch und dessen medizinische Behandlung sind für viele Paare mit erheblichen psychosozialen Belastungen verbunden. Dies hat in einigen Ländern zu einer Integration der psychosozialen Beratung in die medizinische Behandlung geführt. Für Deutschland liegen bislang keine Daten über das Maß der Integration der psychosozialen Kinderwunschberatung in die reproduktionsmedizinische Behandlung vor. Dieser Sachstand war die Motivation, mehrere Erhebungen zum aktuellen Stand der Kinderwunschberatung in Deutschland durchzuführen. Hierzu wurden Homepageanalysen der Kinderwunschzentren hinsichtlich ihrer Information zur Kinderwunschberatung, eine Fragebogenerhebung an verschiedenen Kinderwunschzentren und eine Stakeholder-Umfrage (Fach- und Betroffenenverbände) sowie eine Umfrage unter Fachkräften für Kinderwunschberatung durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Umfragen und Analysen deuten darauf hin, dass der Umfang an psychosozialen Beratungsmöglichkeiten in den reproduktionsmedizinischen Zentren weiter ausbaufähig ist. Der von Beratungsfachkräften formulierte Bedarf ist hoch. Strukturelle Defizite wie eine mangelnde Anbindung der Beratung an die Kinderwunschzentren, in der Öffentlichkeit nicht bekannte Qualitätskriterien und die mangelnde Finanzierung von Beratung sind mögliche Gründe hierfür.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung