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Bitzer J  
Was tun bei Lustlosigkeit? Zurück zum Glück mit Medikamenten

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2011; 8 (Sonderheft 2): 4-6

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Keywords: Basisberatungbiopsychosoziale Diagnostikendokrine Therapiemangelndes sexuelles Begehrenmehrdimensionales Behandlungskonzeptpsychopharmakologische Therapie

Sexuelle Lustlosigkeit wird in der medizinischen Klassifikation als Mangel oder Fehlen des sexuellen Begehrens beschrieben. Wichtig ist dabei, dass dieses Fehlen oder der Mangel als für die Person und/oder die Beziehung belastend erlebt wird. In der Regel handelt es sich bei dieser Störung um ein multifaktorielles Geschehen, bei dem biologische, psychologische, interaktionelle und soziokulturelle Faktoren interagieren. Die Diagnostik basiert dabei auf einem biopsychosozialen Modell, welches als Ausgangspunkt der Behandlung dient. Die Therapie dieser Störung ist ebenfalls mehrdimensional. Die Sexual- und Paarberatung soll helfen, den eigenen Körper sowie die partnerschaftliche Interaktion besser zu verstehen und Veränderungen vorzunehmen, welche die Entwicklung sexuellen Begehrens begünstigen. Basierend auf endokrinen und neurobiologischen Untersuchungen wurden auch hormonelle und psychopharmakologische Behandlungsoptionen entwickelt, die nach sorgfältiger Indikationsstellung zum Einsatz kommen können.
 
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