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Schima W, Ba-Ssalamah A  
Computertomographie- und Magnetresonanztomographie-Diagnostik in der Gastroenterologie: Leber, Gallenblase, Gallenwege und Pankreas

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2012; 10 (3): 20-28

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Abb. 1: HCC Abb. 2a-c: Cholecystis Abb. 3: Choledocholithiasis Abb. 4a-b: Cholangitis Abb. 5: Cholecystektomie - Choledochusrevision Abb. 6a-c: Klatskin-Tumor Abb. 7a-b: Akute Pankreatitis Zum letzten Bild



Keywords: GastroenterologieHCCHepatologieLeberMRTMultidetektor-CTOnkologiePankreasRadiologie

Die Multidetektor-Computertomographie (MDCT) und die Magnetresonanztomographie (MRT) haben ihren festen Platz in der Diagnostik gastroenterologischer Erkrankungen. Neueste Techniken in der MRT mit leberspezifischen Kontrastmitteln und diffusionsgewichteter Bildgebung erzielen eine exzellente Sensitivität und Spezifität im Nachweis von Lebertumoren. Die MRT ist der MDCT im Nachweis des hepatozellulären Karzinoms und von Lebermetastasen überlegen. Die Kombination einer MRCP mit kontrastmittelverstärkter MRT („one-stop shopping“) erlaubt eine genaue Beurteilung der Ausdehnung von hilären Cholangiokarzinomen (Klatskin-Tumoren) und ist entscheidend für das weitere Management. Die MRCP ist mittlerweise Standard für die nicht-invasive Abklärung von Gallenwegserkrankungen, sie besitzen eine Sensitivität > 90 % im Nachweis von Gallengangskonkrementen > 3 mm. Für die Diagnose einer Cholezystolithiasis oder unkomplizierten Cholezystitis ist die Sonographie unverändert Standard, MDCT oder MRT kommen lediglich bei Komplikationen zur Anwendung. Die kontrastmittelverstärkte MDCT ist heutzutage Methode der Wahl in der Diagnostik einer Pankreatitis oder eines Pankreastumors (Sensitivität > 95 %). In Problemfällen (unklare CT, kleine Tumoren oder Ausschluss von Lebermetastasen) kommt die MRT zur Anwendung.
 
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