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Huber K et al.  
Neue Antikoagulantien zur Schlaganfallprävention bei Patienten mit Vorhofflimmern

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2012; 19 (3-4): 55-62

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Abb. 1: RE-LY-Studie Abb. 2: ROCKET-AF-Studie Abb. 3: AVERROES-Studie Abb. 4: ARISTOTLE-Studie Abb. 5: Vergleich der Studien Abb. 6: Vergleich der Sicherheit Abb. 7: Intrakranielle Blutungen Zum letzten Bild



Keywords: ApixabanDabigatrannicht-valvuläres Vorhofflimmernorale AntikoagulationRivaroxabanSchlaganfallprävention

Lange Zeit wurden Vitamin-K-Antagonisten als „Goldstandard“ zur Schlaganfallprävention bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern empfohlen. Auf der Suche nach praktischeren und zumindest vergleichbar wirksamen oralen Antikoagulantien wurden mit dem direkten Thrombininhibitor Dabigatran (RE-LYStudie) sowie mit den direkten Faktor-Xa-Inhibitoren Rivaroxaban (ROCKET-AF-Studie) und Apixaban (AVERROES- und ARISTOTLE-Studie) die Erwartungen noch übertroffen. Die neuen Substanzen sind durch ein im Vergleich zu Warfarin signifikant reduziertes Blutungsrisiko sicher anwendbar. Vor allem intrazerebrale Blutungen sind unter den neuen oralen Antikoagulantien signifikant seltener. Daher erlangten Dabigatran und Rivaroxaban bereits ihre Zulassung für die Schlaganfallprävention bei nichtvalvulärem Vorhofflimmern, während Apixaban bald folgen dürfte. Die vorliegende Übersicht soll dem Leser die neuen oralen Antikoagulantien anhand der aktuellen Studienergebnisse nahebringen.
 
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