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Eber B, Porodko M  
Neue Möglichkeiten zur Antikoagulation bei Vorhofflimmern – Analyse der Studienergebnisse mit Dabigatran und Rivaroxaban

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2012; 19 (7-8): 240-245

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Abb. 1: Gerinnungskaskade Abb. 1: RELY-Studie Abb. 2: RELY-Studie



Keywords: AntikoagulationDabigatranRE-LY-StudieRivaroxabanROCKET-StudieVorhofflimmern

Das Management von chronischem Vorhofflimmern hat sich durch die neuen oralen Antikoagulantien wie Dabigatran und Rivaroxaban grundlegend geändert. Vitamin-KAntagonisten haben jahrzehntelang gezeigt, dass durch diese Therapie ein Schlaganfall bei Vorhofflimmern um bis zu 70 % reduziert werden kann. Leider bestehen verschiedene Limitationen in der Anwendung, wie vor allem die höhere Hirnblutungsrate. Die Studien RELY mit Dabigatran und ROCKET mit Rivaroxaban, jeweils getestet gegen Warfarin, haben ergeben, dass bei vergleichbarer Effektivität bzw. teils Überlegenheit in der Wirksamkeit die Rate an Hirnblutungen signifikant reduziert werden konnte. Die Unterschiede der Studien werden in der vorliegenden Arbeit diskutiert, ein direkter Vergleich ist aufgrund großer Differenzen in der Patientenselektion, dem Studiendesign und dem Follow-up jedoch nicht erlaubt. Soweit möglich wird versucht, eine Differentialtherapie mit diesen neuen Substanzen zum gegenwärtigen Wissensstand anzubieten.
 
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