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Galonska M et al.  
Pankreaskrankheiten und Diabetes mellitus

Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel - Austrian Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism 2012; 5 (3): 26-30

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Abb. 1: Exokrine - Endokrine - Dysfunktion



Keywords: Diabetes mellitus Typ 3GastroenterologiePankreatitis

Pankreatogener Diabetes entsteht nach akuter oder chronischer Pankreatitis, nach Pankreasresektion, bei einem Pankreaskarzinom sowie bei autoimmuner Pankreatitis. Bei der chronischen Pankreatitis haben die Krankheitsdauer, die Ätiologie sowie das Auftreten von Kalzifikationen Bedeutung für das Ausmaß der endokrinen Dysfunktion. Die Ätiologie und das Ausmaß der Operation bestimmen die Ausprägung der endokrinen Dysfunktion nach Pankreasresektion. Etwa 85 % der Patienten mit Autoimmunpankreatitis sind Diabetiker. Eine Therapie mit Immunsuppressiva kann bei diesen Patienten zu einer Besserung des Diabetes führen. Bei pankreoprivem Diabetes treten gehäuft Hypoglykämien auf. Die Behandlung sollte mittels intensivierter Insulintherapie erfolgen. Patienten mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes weisen im Verlauf der Erkrankung häufig auch eine exokrine Pankreasinsuffizienz auf. Im höheren Lebensalter kommt es zu Veränderungen des Organs, die eine exokrine und endokrine Dysfunktion begünstigen. Es bleibt offen, ob es sich hierbei um physiologische Alterung oder Residualveränderungen nach abgelaufener subklinischer Pankreatitis handelt.
 
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