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Thevis M  
Hormone und Doping: Missbrauchspotenzial und analytische Möglichkeiten

Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel - Austrian Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism 2012; 5 (4): 12-15

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Abb. 1: Hormone und Doping Abb. 2: Hormone und Doping



Keywords: AnalytikDopinghumanes WachstumshormonSportTestosteron

Mit den kontinuierlich wachsenden Kenntnissen hinsichtlich neuer Möglichkeiten des pharmakologischen Eingriffs in potenziell leistungsbeeinflussende Mechanismen des menschlichen Organismus ergeben sich für die Dopinganalytik stets neue An- und Herausforderungen. Einerseits sind anabole Wirkstoffe, insbesondere anabol-androgene Steroide, nach wie vor häufige Vertreter unter den in Dopingkontrollen aufgefundenen verbotenen Substanzen, andererseits erfordern neue Kandidaten der Medikamentenentwicklung, wie zum Beispiel peptidische Wachstumshormon-Releaser („growth hormone- releasing peptides“ [GHRP]) erweiterte analytische Verfahren, um einen Missbrauch dieser Verbindungen weitestgehend einzuschränken. Die klinische Zulassung der GHRPs liegt in den meisten Fällen nicht vor, dennoch ist eine einfache Verfügbarkeit durch Beschlagnahmungen belegt worden und somit der illegale Gebrauch nicht auszuschließen. Im folgenden Beitrag werden kürzlich gewonnene Erkenntnisse zum Ge-/ Missbrauch und Nachweis eines steroidhaltigen Produkts tierischer Herkunft sowie analytische Ansätze zur Bestimmung von GHRPs und deren Stoffwechselprodukten aus Humanurin für dopinganalytische Zwecke vorgestellt.
 
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