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Classen HG  
Magnesium-L-Aspartat Hydrochlorid: Experimentelle und klinische Studienergebnisse

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2002; 9 (2): 28-34

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Abb. 1: Magnesium-L-Aspartat-Hydrochlorid Abb. 2: Kalzium/Magnesium-Antagonismus Abb. 3: Magnesium-L-Aspartat-Hydrochlorid



Keywords: EmgecardHydrochloridMagnesium-L-AspartatMineralstoffwechsel

Ergebnisse epidemiologischer Studien haben gezeigt, daß reichliche Magnesiumzufuhr das Risiko kardiovaskulärer und anderer Stress-bedingter Erkrankungen senkt. Magnesium-L-Aspartat-Hydrochlorid (MAH) enthält äquimolare Mengen an Magnesium (Mg) und Chlorid (Cl) und verändert daher das Äquilibrium der nicht metabolisierbaren Säuren und Basen nicht. MAH ist ein toxikologisch sicherer Wirkstoff; die wichtigsten pharmakologischen Effekte werden durch Magnesium-Ionen und deren Ca2+-antagonistische Wirkung ausgelöst. MAH bindet im Magen keine Salzsäure und interferiert unter physiologischen Bedingungen nicht mit der enteralen Resorption von Eisen, Kalium und Kalzium oder mit der zytostatischen Wirkung von Cisplatin und Cyclosporin. "Schlechte Verwerter" oraler Supplemente benötigen mehr als die Standard-Dosierung von 15 mmol MAH; im Einzelfall müssen die Mengen auf 30 bis 40 mmol erhöht werden. Es ist belegt, daß MAH Stress-Reaktionen bei Versuchs- und Nutztieren ebenso hemmt wie beim Menschen. Erwünschte Wirkungen sind unter vielen klinischen Bedingungen bewiesen worden, z. B. in Geburtshilfe und Gynäkologie, in der Kinderheilkunde, der Kardiologie, der Inneren Medizin und in der Traumatologie. Durch Kontrolle des Plasma/Serum-Mg und der Urin-Konzentrationen kann die orale Therapie optimiert werden.
 
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