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Loimer L, Stöger H  
Metaanalysen im Dienst der ART-Behandlung

Journal für Fertilität und Reproduktion 2002; 12 (2) (Ausgabe für Österreich): 34-35

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Keywords: ARTCochrane CollaborationEvaluationFertilitätMetaanalyseReproduktion

Die Cochrane Collaboration, benannt nach dem kritischen englischen Arzt und Epidemiologen Archie Cochrane, hat sich zur Aufgabe gestellt, bestimmte Fragen systematisch zu bearbeiten. Systematisch heißt, daß alle Studien, nicht nur die in den Top-Journals publizierten, zu einem bestimmten Thema gesucht und auf ihre methodische Qualität geprüft werden. Aus den Studien, die gewisse methodische Qualitätskriterien erfüllen, werden die benötigten Daten extrahiert und in einer Metaanalyse nochmals ausgewertet. Die Metaanalyse ist im strengen Wortsinn ein komplexes statistisches Verfahren, mit dem Resultate aus mehreren Studien zusammengefaßt werden. Der entscheidende Vorteil eines "systematischen Reviews" im Vergleich zu einer sogenannten "Übersichtsarbeit" ist die möglichst umfassende Berücksichtigung der Literatur zu dieser Frage. Übersichtsarbeiten kranken mitunter an dem Problem, daß die Autoren selektiv die Arbeiten zitieren, die ihre Meinung bestätigen und diejenigen, die ihre Ansicht in Frage stellen, entweder nicht finden oder nicht zitieren. In der Cochrane Library sind in der Zwischenzeit ca. 500 vollständige systematische Reviews gespeichert. Diese "Bibliothek" ist als CD-ROM erhältlich und im Internet abrufbar.
 
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