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Obruca H et al.  
Die ovarielle Stimulation mit einem GnRH-Antagonisten-Protokoll: Puregon liquid & Orgalutran - Auswertung einer österreichischen Multicenterstudie

Journal für Fertilität und Reproduktion 2002; 12 (2) (Ausgabe für Österreich): 41-43

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Abb. 1: IVF-Protokoll Abb. 2: IVF-Indikationen Abb. 3: Follikelanzahl - Schwangerschaftsrate Abb. 4: Oozytenanzahl - Schwangerschaftsrate Abb. 5: Zygotenanzahl - Schwangerschaftsrate Abb. 6: Transferierte Embryos - Schwangerschaftsrate Abb. 7: GnRH-Antagonisten-Protokoll - Zufriedenheit Zum letzten Bild



Keywords: FertilitätGnRH-AntagonistOrgalutranovarielle StimulationPuregonReproduktionStudie

Die ovarielle Stimulation stellt nach wie vor einen Eckpfeiler der Sterilitätsbehandlung mittels in vitro-Fertilisation-Embryotransfer (IVF-ET) dar. Insbesonders neue Techniken wie Mikromanipulation oder Blastocystenkultur benötigen eine suffiziente Stimulation. Das Ziel der kontrollierten ovariellen Hyperstimulation (COH) sollte eine entsprechende Anzahl reifer Eizellen sein, gleichzeitig sollte ein vorzeitiger endogener LH-Anstieg verhindert werden und das Risiko des Überstimulationssyndroms möglichst gering sein. Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist die Belastung für die Patienten, die durch Stimulationsdauer und Nebenwirkungen beeinflußt wird. Mit der Identifizierung der Aminosäurestruktur des GnRH 1971 durch Schally und Guillemin war der Weg frei zur Modifizierung und Entwicklung der GnRH-Agonisten. Diese haben sich über Jahre hindurch zum "goldenen Standard" der IVF-Stimulationen etabliert. Der gewünschte Effekt der hypophysären Blockade wird jedoch erst nach einer Phase des "flare up" und einer Erschöpfung der hypophysären FSH- und LH-Speicher nach ca. 10?14 Tagen erreicht. Dann erst kann beim langen Stimulationsprotokoll mit der eigentlichen ovariellen Stimulation begonnen werden. Erst durch weitere Modifikationen konnten GnRH-Antagonisten geschaffen werden, die im Unterschied zu den GnRH-Agonisten durch eine reversible, kompetitive Bindung eine Rezeptorblockade verursachen. Das bedeutet, daß eine suffiziente LH-Suppression sofort erreicht werden kann. In Abbildung 1 ist eine klassische Stimulation mit GnRH-Antagonisten dargestellt. Dieses Stimulationsschema kam im Rahmen einer Anwendungsbeobachtung in 10 österreichischen IVF-Zentren (siehe Teilnehmerliste) zum Einsatz und die Ergebnisse dieser "Multicenter-Analyse" stellen wir im folgenden vor.
 
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