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Keller K et al.  
Zyklisches Erbrechens-Syndrom beim Erwachsenen: Kasuistik über 5 Patienten

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2013; 11 (2): 16-21

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Abb. 1: CVS Abb. 2: CVS



Keywords: CVSErbrechenMigräneStudie

Hintergründe: Das zyklische Erbrechens- Syndrom (CVS) ist eine funktionelle Störung, die aus rezidivierenden stereotypen Erbrechensepisoden besteht, die Stunden bis Tage anhalten, mit dazwischen liegenden symptomfreien Intervallen. Die Diagnose wird häufig erst nach Jahren gestellt. Methoden: Im Zeitraum von Mai 2007 bis November 2010 waren 5 erwachsene Patienten in unserer Behandlung, die den ROME-III-Kriterien eines CVS entsprachen. Sie wurden anamnestiziert, körperlich, laborchemisch, sonographisch und teilweise mittels Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (ÖGD) untersucht. Ergebnisse: Das CVS hielt bei Diagnosestellung im Durchschnitt 7,5 Jahre an und hatte sich mit durchschnittlich 26 Jahren manifestiert. Die Erbrechensepisoden traten im Durchschnitt 1×/Monat auf und dauerten 3,5 Tage. Symptome waren Übelkeit, Erbrechen sowie Abdomen- und Kopfschmerzen. Die durchgeführten Untersuchungen konnten die Symptomatik nicht erklären. Schlussfolgerungen: Die Diagnose eines CVS wird anhand der typischen Anamnese nach Ausschluss anderer Ursachen eines rezidivierenden Zyklisches Erbrechens-Syndrom beim Erwachsenen: Kasuistik über 5 Patienten K. Keller1, J. Beule2, M. Scholz3, M. Pfnür2, W. Dippold2 Erbrechens gestellt. Es existiert bisher keine evidenzbasierte Standardtherapie, weder zur Akutbehandlung der Erbrechensepisode noch zur Prophylaxe. Zur Akutbehandlung werden Antiemetika, Sedativa und Migränetherapeutika eingesetzt, zur Prophylaxe Amitriptylin und Propranolol.
 
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