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Lechleitner M  
Hypertonie und linksventrikuläre Hypertrophie beim Adipösen

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2002; 6 (2): 7-10

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Abb. 1: Adipositas - kardiale Effekte



Keywords: AdipositasHypertonielinksventrikuläre Hypertrophie

Die Adipositas erhöht über hämodynamische und humorale Veränderungen das Risiko für die Entwicklung einer Hypertonie sowie der linksventrikulären Hypertrophie (LVH). Diese Folgeekrankungen der Adipositas führen sowohl als Einzelfaktoren, wie auch im komplexen Bild des metabolischen Syndroms zu einer signifikanten Zunahme des kardiovaskulären Risikos. Zu den grundlegenden therapeutischen Maßnahmen zählt die Gewichtsreduktion, wobei bereits eine Abnahme von 10 kg zu einer deutlichen Verringerung der Blutdruckwerte und der LVH führt. Aus Metaanalysen medikamentöser Interventionsstudien geht hervor, daß eine antihypertensive Therapie die linksventrikuläre Masse um durchschnittlich 11 % reduzieren kann, wobei ACE-Hemmer einen besonders günstigen Effekt aufweisen, wie auch rezente Studien bestätigen konnten (Captopril Prevention Project, PRESERVE Studie, HOPE Trial). Mit der Substanzklasse der Angiotensin II Rezeptor-Blocker stehen weitere vielversprechende Medikamente zur Behandlung der Hypertonie und LVH zur Verfügung.
 
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