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Rao ML, Kölsch H  
Einfluß von Östradiol-17ß auf die Hirnentwicklung und seine Eigenschaften als Neuroprotektivum

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2002; 3 (2): 34-39

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Keywords: EndokrinologieEntwicklungestradiolNeuroprotektionPsychiatrieSchizophrenie

Östradiol-17ß besitzt unter den Östrogenen die höchste Potenz als weibliches Geschlechtshormon. Die Wirkung von Östradiol-17ß erfolgt sowohl rezeptorvermittelt als auch ohne Beteiligung von Rezeptoren. Neben seinem Einfluß auf primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale steuert es während der embryonalen und fötalen Zeit das Wachstum und die Entwicklung des Gehirns. Weiterhin besitzt es neuroprotektive Eigenschaften, die wahrscheinlich für den zeitlichen Ablauf der Schizophrenie von Bedeutung sind. So liegt der Beginn der Schizophrenie bei Frauen etwa 4 Jahre später als bei Männern, und mit Beginn der Menopause ist eine zweite Phase der Zunahme der Inzidenz dieser Erkrankung zu verzeichnen. Weiters sind zahlreiche Geschlechtsunterschiede hinsichtlich Progression und Therapieresponse der Schizophrenie bekannt. Vor allem der Einfluß auf dopaminerge und serotonerge Systeme, die bei der Schizophrenie involviert sind, weist auf die Bedeutung von Östradiol-17ß für den Verlauf der Schizophrenie hin.
 
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