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Kersting S et al.  
Hämorrhoiden: Wann operieren?

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2013; 11 (3): 12-16

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Abb. 1: Hämorrhoiden Abb. 2: Hämorrhoiden Abb. 3: Hämorrhoiden Abb. 4: Hämorrhoiden



Keywords: GastroenterologieGummibandligaturHämorrhoidalprolapsHämorrhoidektomieHämorrhoidentherapieKoloproktologieSklerosierung

Eine Therapie vergrößerter Hämorrhoiden ist nur dann erforderlich, wenn eine entsprechende Beschwerdesymptomatik vorliegt. Die Form der Therapie hängt vom Schweregrad der Erkrankung ab. Abhängig von der Größe, Prolapsneigung und Möglichkeit einer spontanen oder digitalen Reposition unterteilt man das Hämorrhoidenleiden nach Goligher in 4 Schweregrade. Im Hinblick auf die optimale Hämorrhoidentherapie ist ein Stufenkonzept anzustreben mit den 3 Stufen (1) konservative Therapie, (2) minimalinvasive/ interventionelle Therapie und (3) operative Therapie. Unabhängig vom Schweregrad des Hämorrhoidenleidens bildet die Grundlage einer jeden Hämorrhoidenbehandlung zunächst eine Basistherapie mit konservativen Maßnahmen (Stufe 1). Aber auch bei höheren Schweregraden führt eine konservative Basistherapie häufig zu einer Besserung der Beschwerden. Ist dies nicht der Fall, so stellen bei Hämorrhoiden mit niedrigem Schweregrad (Grad 1 und 2) interventionelle und minimalinvasive Verfahren eine sinnvolle Therapieoption dar (Stufe 2). Die Indikation zur Operation (Stufe 3) ist v. a. bei einem höhergradigen Hämorrhoidenleiden (Grad 3–4) und entsprechender Symptomatik indiziert, da hier die in den Stufen 1 und 2 genannten Therapieoptionen meistens nicht ausreichend sind.
 
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