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Humenberger M, Lang IM  
Therapie der ischämischen Herzkrankheit im Alter: Optimierte medikamentöse Therapie oder Revaskularisierung?

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2013; 20 (9-10): 278-284

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Abb. 1: Behandlung-KHK



Keywords: AlterKHKPCIRevaskularisierungstabile ischämische Herzkrankheit

Zusammen mit der steigenden Lebenserwartung steigt auch die Prävalenz der ischämischen Herzerkrankung. Gerade im geriatrischen Patientengut bleiben viele wichtige Fragen zur Therapie der KHK ungeklärt. Ob beim alten Patienten mit stabiler KHK die Revaskularisierung oder die optimierte medikamentöse Therapie zu einem größeren klinischen Benefit führt, ist noch nicht hinreichend geklärt. Mit steigendem Alter steigt sowohl die Mortalität als auch die Anzahl der Begleiterkrankungen deutlich an. Wichtiger als das chronologische Alter ist allerdings das biologische Alter der Patienten. Die arterielle Hypertonie sollte auch im hohen Alter auf Werte < 150/80 mmHg therapiert werden. Besteht Vorhofflimmern, so sollten Patienten auch im Alter antikoaguliert werden, sofern keine Kontraindikationen bestehen. Die Koronarangiographie mit Möglichkeit der Intervention stellt bei starkem Verdacht auf eine manifeste KHK auch im Alter den Goldstandard der Diagnostik dar. Der ST-Hebungsinfarkt wird auch im fortgeschrittenen Alter mittels primärer Koronarintervention therapiert. Bei stabiler KHK sollte die optimierte medikamentöse Therapie primär zu Anwendung kommen. Besteht eine funktionelle Stenose, sollte diese mittels Ballonangioplastie aufgedehnt, bzw. durch einen Drug-eluting Stent gesichert werden.
 
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