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Pöltner G  
Gastkommentar: Ethische Probleme der prädiktiven Medizin, insbesondere in der Pränataldiagnostik

Speculum - Zeitschrift für Gynäkologie und Geburtshilfe 2002; 20 (3) (Ausgabe für Schweiz): 5-5
Speculum - Zeitschrift für Gynäkologie und Geburtshilfe 2002; 20 (3) (Ausgabe für Österreich): 5-6

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Keywords: EthikGraviditätPränataldiagnostikSchwangerschaftsabbruch

In der prädiktiven Medizin geht es um die Vorhersage der Krankheitsgeschichte eines Menschen. Im engeren Sinn intendiert sie die Erstellung einer Risikodiagnose vor dem Auftreten erkennbarer Krankheitszeichen. Das ethische Grundproblem der prädiktiven Medizin im allgemeinen besteht in dem Auseinanderklaffen zwischen den diagnostischen Möglichkeiten einerseits und den faktischen Möglichkeiten medizinischer Hilfestellung (Prävention, Therapie) andererseits. Es läßt sich mehr diagnostizieren als therapieren. Die ethischen Probleme im besonderen umfassen: 1. die Indikation einer prädiktiven Diagnose (Ziele und Rechtfertigung des Wissensgewinns), 2. den Umgang mit dem diagnostischen Wissen ("informationelle Selbstbestimmung") und schließlich 3. die praktischen Konsequenzen der Diagnose.
 
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