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Die rheumatische Wirbelsäule

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2014; 15 (2): 82-88

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Abb. 1: Rheumatische Wirbelsäule Abb. 2: Rheumatische Wirbelsäule Abb. 3: Rheumatische Wirbelsäule Abb. 4: Rheumatische Wirbelsäule Abb. 5: Rheumatische Wirbelsäule Abb. 6: Rheumatische Wirbelsäule Abb. 7: Rheumatische Wirbelsäule Zum letzten Bild



Keywords: HalswirbelsäuleHWSNeurochirurgieoperative BehandlungRheumatoide ArthritisWirbelsäule

Rheumatische Erkrankungen sind meist chronisch verlaufende Störungen des Immunsystems, die mit Entzündungen unterschiedlicher Körpergewebe einhergehen. Die Prävalenz der rheumatoiden Arthritis in Deutschland ist ziemlich konstant und liegt zwischen 0,5 und 0,8 %. Sie manifestiert sich bevorzugt am Bewegungsapparat. Auch innere Organe wie Herz und Nieren können bei einer rheumatischen Erkrankung befallen sein. Nach den metatarsophalangealen Gelenken und den metacarpophalangealen Gelenken stellt die Halswirbelsäule (HWS) die dritthäufigste Lokalisation der rheumatoiden Arthritis dar. An der Wirbelsäule manifestiert sich die Erkrankung fast ausschließlich an der HWS. Als vorwiegendes Symptom findet man den Nackenschmerz. Ursache hierfür ist neben entzündlichen Gelenksveränderungen eine begleitende Instabilität. Erkrankungsfolgen an den Extremitäten erschweren die neurologische Untersuchung der Patienten. Auch begrenzen begleitende Polyneuropathien eine neurophysiologische Bewertung. An der Wirbelsäule ist die Therapie der Wahl die Stabilisierung betroffener Segmente, um durch Ruhigstellung Schmerzen zu reduzieren und instabilitätsbedingte Risiken für Querschnittslähmungen zu vermeiden.
 
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