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Kiblböck D et al.  
Erfolgsrate und periphere Gefäßkomplikationen nach Implementierung eines transradialen Katheterprogramms

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2014; 21 (9-10): 259-263

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Abb. 1: Seldinger-Technik Abb. 2: Koronarangiographien Abb. 3: Farbdoppler Abb. 4: Arteria radialis



Keywords: periphere GefäßkomplikationRadialisokklusionStrahlenbelastungtransradiale KoronarangiographieUntersuchungszeit

Die transradiale Koronarangiographie ist eine sichere Untersuchungsmethode mit geringerer peripherer vaskulärer Komplikationsrate (insbesondere akute schwere Blutungen) im Vergleich zur transfemoralen Technik. Nach einer Lernkurve von etwa 200 transradialen Herzkatheteruntersuchungen sind sowohl die Erfolgsrate als auch die Untersuchungs- und Durchleuchtungszeit der transfemoralen Koronarangiographie gleichwertig. Die postinterventionelle Okklusion der Arteria radialis ist die häufigste Komplikation, wobei diese aufgrund der kollateralen Perfusion über die Arteria ulnaris klinisch oft asymptomatisch bleibt. Die Implementierung der transradialen Technik wurde innerhalb eines Jahres in unserem Katheterlabor durchgeführt und fand große Akzeptanz sowohl vonseiten des gesamten Herzkatheterteams als auch durch unsere Patienten. Weiters konnten wir die Umlagerungszeiten im Herzkatheterlabor und die Krankenhausaufenthaltsdauer verkürzen. Periphere Gefäßkomplikationen (akute schwere Blutung und Verschluss der Arteria radialis) traten in unserer prospektiven Untersuchung selten auf und blieben ohne bleibende funktionelle Beeinträchtigung für unsere Patienten.
 
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