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Zellner M  
Phytotherapie bei unkompliziertem Harnwegsinfekt und Reizblase: heute noch zeitgemäß?

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2014; 21 (2) (Ausgabe für Österreich): 17-20
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2014; 21 (2) (Ausgabe für Schweiz): 16-19

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Abb. 1: Phytotherapie-Harnwegsinfektion Abb. 2: Phytotherapie-Harnwegsinfektion Abb. 3: Phytotherapie-Harnwegsinfektion



Keywords: AntibiotikanebenwirkungenHarnwegsinfektionKollateralschädenPhytotherapieResistenzentwicklung

Auch bei der Frau können die Symptome des unteren Harntraktes multifaktoriell bedingt sein und sind nicht immer auf eine unkomplizierte bakterielle Zystitis zurückzuführen. Die Indikation zur antibiotischen Therapie sollte auch und gerade bei der unkomplizierten bakteriellen Zystitis äußerst streng gestellt werden, da es keine hinreichende Evidenz für eine schnellere Symptomlinderung und Morbiditätsreduktion im Vergleich zu einer ausschließlich symptomatischen Behandlung gibt. Demgegenüber steht eine dramatisch zunehmende Resistenzlage von antibiotischen Substanzen, die für dringlichere Indikationen reserviert werden sollten. Nachdem in nächster Zukunft auch keine neuen antibiotischen Wirkstoffe erwartet werden dürfen, sind „neue“, auch antibakterielle Wirkansätze indiziert. Eine Option könnten die multiplen Wirkstoffgemische in geeigneten phytotherapeutischen Präparationen mit ihren u. a. antimikrobiellen, antiphlogistischen, spasmolytischen, diuretisch-aquaretischen, antiadhäsiven und immunmodulierenden Eigenschaften ohne Resistenzinduktion sein.
 
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