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Schmitz-Dräger BJ et al.  
Prävention 2014: Können urologische Krebserkrankungen verhindert werden?

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2014; 21 (3) (Ausgabe für Österreich): 10-14
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2014; 21 (3) (Ausgabe für Schweiz): 9-12

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Keywords: -ReduktasehemmerErnährungProstatakarzinomPräventionurologische TumorenVitamin

Neuere Studien haben in den vergangenen Jahren zu einer Neubewertung der Rolle von Vitaminen und Antioxidantien in der Primärprävention urologischer Tumoren geführt. Es ist bislang nicht gelungen, den Nachweis für die Wirksamkeit einer Einzelsubstanz zu erbringen. Entsprechende Empfehlungen sollten daher heute nicht mehr gegeben werden. Demgegenüber könnten Lifestyle-Modifikationen sinnvoll sein: Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass Rauchen nicht nur die Entstehung von Harnblasentumoren, sondern auch des Prostata- und Nierenkarzinoms beeinflusst. Außerdem liegen Hinweise vor, dass eine maßvolle Ernährung, die Reduktion des Verzehrs von Milchprodukten und eine asiatische bzw. mediterrane Ernährung neben Effekten auf den allgemeinen Gesundheitszustand auch der Entstehung von Prostatakrebs (PCA) vorbeugen. Demgegenüber ist die Datenlage für eine Chemoprävention mit 5α-Reduktasehemmern eindeutig: Die Einnahme von Finasterid oder Dutasterid ist mit dem signifikant verminderten Nachweis eines PCA korreliert. Die Umsetzung dieses Ergebnisses in die urologische Praxis bleibt jedoch Gegenstand einer kontroversen Diskussion.
 
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