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Zech N et al.  
Vitrifikation von der Eizelle bis zur Blastozyste

Journal für Fertilität und Reproduktion 2002; 12 (4) (Ausgabe für Schweiz): 9-13
Journal für Fertilität und Reproduktion 2002; 12 (4) (Ausgabe für Österreich): 13-18

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Abb. 1: Zelle - Eiskristallbildung Abb. 2: Straw - Kälteverteilung Abb. 3: Kryokonservierung - Hemistraw-System Abb. 4: Hemistraw-System



Keywords: FertilitätKryokonservierungKryoprotektionVitrifikation

Die Methode der Vitrifikation wurde modifiziert und optimiert. Durch die Entwicklung des sogenannten "Hemistraws" konnte das Problem der ungleichen Kälteverteilung im Straw umgangen werden. Da der "Hemistraw" in konventionellen Kryobehältern eingebracht werden kann, müssen die "Hemistraws" nicht als offenes System im Lagertank vorliegen und sind so keiner Kontaminationsgefahr ausgesetzt. Es sind zufriedenstellende Resultate bezüglich der Vitrifikation von MII-Eizellen und Blastozysten mit dem "Hemistraw-System" erzielt worden. Da bei der Vitrifikation keine Eiskristallbildung auftritt, kann die mechanische Schädigung des Spindelapparates von Metaphase II-Eizellen durch Eiskristalle ausgeschaltet werden. Die Ergebnisse stützen sich auf die Überlebensrate sowohl von Eizellen, als auch auf ihre weitere Entwicklung zu Embryonen. Die Expansionsrate von vitrifizierten und wiederaufgetauten Blastozysten (nach Eröffnen des Blastozoels vor der Vitrifikation), und das weitere Entwicklungspotential in vivo (28,5% Implantationsrate/Blastozyste) lassen den Schluß zu, daß diese Technik, auch durch das einfache Handling, Einzug in die konventionellen Gefriertechniken der Reproduktionsmedizin halten wird.
 
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