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Kocijan R  
Antikörpertherapie in der Osteologie

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2015; 22 (1): 10-12

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Keywords: BlosozumabDenosumabDickkopf-1-AntikörperRomosozumabSclerostin-Antikörper

Die Langzeitdaten zu der derzeit einzigen zugelassenen Antikörpertherapie in der Osteologie zeigen auch nach 8 Jahren Denosumab-Therapie einen weiteren Anstieg der Knochendichte, eine suffiziente Suppression der Knochenumbaumarker und eine niedrige Frakturinzidenz. Die zur Verfügung stehenden Daten für Denosumab bei männlicher Osteoporose sind mit denen der postmenopausalen Osteoporose durchaus vergleichbar. Mit den Sclerostin-Antikörpern Romosozumab und Blosozumab stehen zukünftig weitere osteoanabole Therapiekonzepte in der Osteologie zur Verfügung. Unter Romosozumab kam es in einer Phase-II-Studie zu einem signifikanten Knochendichteanstieg an LWS und Hüfte. Die Knochenresorptionsmarker stiegen unter Sclerostin-Antikörpertherapie rasch an, Knochenresorptionsmarker fielen ab. Auch der Dickkopf-1-Antikörper, der ebenfalls über den WNT-Signalweg wirkt, könnte bald in der Osteologie eingesetzt werden. Präklinische Studien zeigen gute Daten bezüglich Frakturheilung und Therapie osteolytischer Läsionen bei Patienten mit Multiplem Myelom.
 
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