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Wagner E et al.  
Ergebnisse eines Rückenschmerzvorsorgeprogramms für freiwillige Teilnehmer

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2015; 22 (2): 39-44

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Abb. 1: Kreuzschmerz-Funktionseinschränkung Abb. 2: Kreuzschmerz-Komorbidität Abb. 3: Kreuzschmerz-Rückenschule Abb. 4: Kreuzschmerz-Rückenschule Abb. 5: Kreuzschmerz-Rückenschule Abb. 6: Kreuzschmerz-Rückenschule



Keywords: freiwillige TeilnehmerKreuzschmerzkörperliche FunktionRückenvorsorgeprogrammVAS

Untersuchungsziel war die Evaluierung der Langzeiteffekte eines Rückenschmerzvorsorgeprogramms bei freiwilligen Teilnehmern mit leichten unspezifischen Kreuzschmerzen. Bei 261 freiwilligen Patienten, die an einem Rückenschulprogramm der NÖGKK teilnahmen, wurden per Fragebogen zu Beginn und im Verlauf nach 12 und 24 Monaten die durchschnittliche Schmerzintensität (VAS) der letzten 7 Tage und die subjektive Beurteilung der Beeinträchtigung von Freizeitaktivitäten und der Arbeitsfähigkeit erhoben. Weitere Erhebungsparameter waren die subjektive Einschätzung der körperlichen Funktion (FFbH; Hannover-Fragebogen – Rücken), Krankenstände, Krankenbehandlungen und Krankenhausaufenthalte. Das aktive Programm dauerte 6 Wochen; danach wurden die Patienten ermutigt, die Übungen und eine aktive Lebensweise weiterzuführen. Eine signifikante Verbesserung der Schmerzintensität (VAS) wurde nach 12 bzw. 24 Monaten beobachtet (von 3,21 auf 2,81 bzw. 2,69), ebenfalls nachweisbare Veränderungen zeigten der Prozentsatz an Patienten mit Krankenständen (von 22,78 % auf 10 % bzw. 11,84 %) und die Besserung der Freizeitaktivitäten (Signifikanz nur nach 12 Monaten). Es wird daher angenommen, dass die freiwillige Teilnahme an einem Rückenvorsorgeprogramm bei guter Motivation sogar bei Teilnehmern mit niedriger initialer Schmerzintensität und hoher Funktionsfähigkeit wesentliche Zielparameter wie Schmerz, verringerte Krankenstände, körperliche Einschränkungen etc. noch weiter verbessern kann.
 
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