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Edlinger E  
Die Bedeutung der bioelektrischen Impedanzanalyse (BIA) im geriatrischen Bereich

Journal für Ernährungsmedizin 2002; 4 (4) (Ausgabe für Schweiz): 22-23
Journal für Ernährungsmedizin 2002; 4 (4) (Ausgabe für Österreich): 24-25

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Abb. 1: Körper - fettfreie Masse Abb. 2: Bioelektrische Impedanzanalyse



Keywords: BIAbioelektrische ImpedanzanalyseErnährungsmedizinGeriatrie

Die bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) wird seit ca. 20 Jahren als schnelle und nichtinvasive Methode zur Bestimmung der Körperzusammensetzung eingesetzt. Nach Anlegen von je zwei Meßelektroden an Hand und Fuß des Probanden werden im hochfrequenten Wechselstromfeld (meist 50 kHz) bei konstanter Stromstärke die Widerstände Resistanz (Rz, Ohmscher Widerstand) und Reaktanz (Xc, kapazitiver Widerstand) gemessen. Die physikalischen Grundlagen zur Auswertung der Meßergebnisse sind seit langem bekannt und folgen dem Ohmschen Gesetz. Der menschliche Körper wird modellhaft als System elektrischer Leiter betrachtet, wobei parallel und seriell verknüpfte Gewebe die Leiterbahnen darstellen. Für die Auswertung ist entscheidend, daß verschiedene Gewebe- und Zellarten den Strom unterschiedlich gut leiten. Das Skelett und die Fettmasse leiten den Strom so schlecht, daß sie bei der Widerstandsmessung mittels BIA nicht erfaßt werden. Das Muskelgewebe und die Extrazellulärräume leiten den Strom wesentlich besser und machen den Hauptanteil der Widerstandsmessung mit BIA aus.
 
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