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Eckelhart H et al.  
Basilaristhrombose bei einem HIV-positiven Patienten mit meningovaskulärer Syphilis

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2002; 3 (4): 23-25

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Abb. 1: Basilarisverschluß Abb. 2: Basilarisverschluß Abb. 3: Basilarisverschluß - nach Lyse Abb. 4: Basilarisverschluß - nach Lyse Abb. 5: Basilarisverschluß - nach Lyse



Keywords: AIDSBasilaristhromboseFallberichtHIV-Infektionmeningovaskuläre SyphilisNeurologie

Es wird über einen HIV-positiven Patienten berichtet, der im Rahmen einer meningovaskulären Syphilis eine Basilaristhrombose und ein Locked-in-Syndrom entwickelte, das mit einer lokalen Thrombolyse erfolgreich behandelt werden konnte. Durch die weltweite Verbreitung von HIV-Infektionen seit Ende der 80er Jahre kommt es wieder zu einer Zunahme meningealer und meningovaskulärer Formen der Syphilis. Darüber hinaus liegen vermehrt Fallberichte vor, die auf eine frühere Manifestation und einen aggressiveren Verlauf der Neurosyphilis bei HIV-positiven Patienten schließen lassen. Jeder HIV-positive Patient sollte, insbesondere bei Vorliegen einer ZNS-Symptomatik, serodiagnostisch auf Syphilis untersucht werden. Insultpatienten, bei denen die Möglichkeit einer venerischen Erkrankung nicht auszuschließen ist, und insbesondere Patienten ohne sonstige vaskuläre Risikofaktoren sollten routinemäßig serodiagnostisch auf eine Infektion mit Treponema pallidum untersucht werden.
 
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