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Magometschnigg D  
Arterieller Hypertonus und Beta-Blocker

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2003; 10 (Supplementum A): 3-6

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Keywords: BetablockerHypertonieKardiologie

Eine vergleichende Bewertung verschiedener Hochdrucktherapien, allein an Hand der Blutdrucksenkung, hat stets den Wert einer Arbeitshypothese, da die Höhe des Blutdruckes nur ein Surrogat für Gefäßschäden und deren tödliche Komplikationen ist. Eine definitive, verläßliche Aussage wird erst möglich, wenn die tatsächlichen Endpunkte der Erkrankung zum Vergleich vorliegen. Im letzten Jahrzehnt sind mehrere vergleichende Endpunktstudien zwischen Beta-Blockern und "moderneren" Blutdrucksenkern abgeschlossen worden. Sie haben gezeigt, daß die verschiedenen Substanzklassen nicht nur Begleiterkrankungen unterschiedlich beeinflussen, sondern daß auch die Endpunktdaten ungleich sind. Damit hängt die beste Therapiewahl zuerst einmal von den Begleiterkrankungen der Hypertoniker und den Gegenanzeigen und Warnhinweisen für Antihypertensiva ab. Von wesentlicher Bedeutung für den nächsten Schritt der Therapiewahl sind die Ergebnisse der Endpunktstudien. Für die Beta-Blocker wurde erkannt, daß sie zur Prophylaxe des Insults weniger geeignet sind als Kalziumantagonisten, Angiotensin 1-Rezeptorenblocker oder Diuretika und daß sie im Vergleich zu ACE-Hemmern und Angiotensin 1-Rezeptorenblockern die Erstmanifestation eines Diabetes mellitus begünstigen. Ihre Position zur Prävention kardiovaskulärer Schäden ist ungebrochen.
 
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