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Ledochowski M et al.  
Laktoseintoleranz

Journal für Ernährungsmedizin 2003; 5 (1) (Ausgabe für Schweiz): 10-16
Journal für Ernährungsmedizin 2003; 5 (1) (Ausgabe für Österreich): 7-14

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Abb. 1: H2-Atemtest - Gerät Abb. 2: Laktoseintoleranz - Depression



Keywords: bakterielle FehlbesiedelungDepressionErnährungsmedizinFruchtzuckerFruktoseH2-AtemtestH2-ExhalationLaktasemangelLaktoseLaktosebelastungstestMalabsorptionMaldigestionMilchzuckerReizdarmsyndromTryptophanUnverträglichkeit

Laktoseintoleranz ist eine Stoffwechselstörung, die mit einer ineffizienten Resorption des Disaccharids Laktose einhergeht. Dabei gelangt Laktose vermehrt in den Dickdarm und wird dort von Darmbakterien zu kurzkettigen Fettsäuren, Laktat, Kohlendioxid und Wasserstoff metabolisiert. Bei manchen Menschen entsteht auch Methan in größeren Mengen. Fast 90 % der betroffenen Patienten haben Symptome wie Darmkrämpfe, Blähungen, osmotische Diarrhoe, Übelkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und andere Beschwerden. Patienten mit Laktoseintoleranz haben häufig eine koexistente Fruchtzuckerunverträglichkeit und zeigen in diesen Fällen nicht nur Symptome eines Colon irritabile, sondern häufig auch Zeichen der Depression. Bei chronisch bestehender Laktoseintoleranz kann es darüber hinaus zu bakterieller Fehlbesiedelung des Dünndarmes mit Zeichen der chronischen Immunstimulation kommen.
 
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