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Schlick RW et al.  
Erste in vivo-Ergebnisse mit endourologischen bioerodierbaren Schienensystemen

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2003; 10 (1) (Ausgabe für Schweiz): 10-12
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2003; 10 (1) (Ausgabe für Deutschland): 9-11
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2003; 10 (1) (Ausgabe für Österreich): 13-15

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Abb. 1: Bioerodierbares Schienensystem Abb. 2: Bioerodierbares Schienensystem Abb. 3: Bioerodierbares Schienensystem



Keywords: bioerodierbarHarnableitungSchienensystemUrologie

Die Möglichkeit der uretralen Insertion eines internalen Schienensystems zur temporären Harnableitung zur Sicherung des Harnflusses ist ein häufiger urologischer Eingriff, der zweifellos die operative Endoskopie revolutionierte. Jedoch haben alle Stentsysteme nach wie vor den Nachteil, daß sie endoskopisch entfernt werden müssen, was wiederum zu Problemen führen kann. Die Autoren haben in den letzten 10 Jahren ein Material entwickelt und getestet, das für ein effektives Stentsystem verwendbar ist, ohne am Ende der Behandlung einer endoskopischen Entfernung zu bedürfen. Damit könnten die Indikationen für die Verwendung von ureteralen Stents erweitert werden. Das Prinzip dieses Stents beruht auf der Ausnützung des physiologischen Umfeldes: Harn hat normalerweise einen sauren pH-Wert von 5-6 und kann mittels Medikamenten alkalisch gemacht werden. Dieser neue Stent ist im sauren pH-Bereich stabil und löst sich im alkalischen Bereich auf. In dieser Arbeit wird über die ersten in vivo-Ergebnisse an 10 weiblichen Schweinen berichtet, denen entweder ein normaler Doppel-J-Stent oder ein bioauflösbarer Stent implantiert wurde.
 
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