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Helmer H  
Sinnvolles und Überholtes in der Tokolysebehandlung - "Primum nihil nocere"

Speculum - Zeitschrift für Gynäkologie und Geburtshilfe 2003; 21 (1) (Ausgabe für Schweiz): 6-6
Speculum - Zeitschrift für Gynäkologie und Geburtshilfe 2003; 21 (1) (Ausgabe für Österreich): 6-8

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Abb. 1: Frühgeburt - Fibronectin



Keywords: FrühgeburtGeburtshilfeMethodenTokolyse

Die Behandlung vorzeitiger Wehen durch Tokolytika ist eine in der Geburtshilfe seit langer Zeit angewandte medikamentöse Therapie. Bereits in der Euphorie der ersten Anwendungen, die zumeist unter Verwendung der Substanzgruppe der Beta-Sympathomimetika erfolgte, war man der Meinung, das Problem der Frühgeburtlichkeit großteils gelöst zu haben. Die kardiovaskulären, mütterlichen Nebenwirkungen wurden durch die Entwicklung gezielter und für die Stimulation des Beta 2-Rezeptors spezifischer Beta-Mimetika sowie der Bolustokolyse reduziert, stellen aber bis heute unangenehme, zum Teil gefährliche, Nebenwirkungen dar. Auch der Einsatz von Ethylalkohol zur Wehenhemmung brachte nicht den gewünschten Erfolg der Vermeidung der Frühgeburtlichkeit, es kam aber zu einer zusätzlichen kindlichen Symptomatik bis hin zur Fetopathia alcoholica.
 
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