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Haberhauer G et al.  
Knorpel-Stoffwechsel: Cartilage Oligomeric Matrix Protein (COMP) als "Prognostikum" der Gelenksknorpel-Destruktion

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2003; 10 (1): 17-21

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Keywords: Cartilage Ologometric Matrix ProteinCOMPKnorpelKnorpelzerstörungMineralstoffwechsel

Knorpelzerstörung ist das Resultat eines molekularen Prozesses im Gewebe. Während dieses Zerstörungsprozesses werden knorpelspezifische Substanzen - kleine Proteinfragmente - in die Gelenksflüssigkeit freigesetzt. Diese Proteine, wie z. B. Cartilage Oligomeric Matrix Protein (COMP), sind auch im Blut nachweisbar und können somit zum Monitoring der Knochenzerstörung bei Gelenkserkrankungen wie rheumatoider Arthritis, Osteoarthritis und traumatischen Veränderungen verwendet werden. Die Serumspiegel von COMP korrelieren eng mit dem Schweregrad der Knorpelzerstörung, aber auch mit klinischen Gelenksscores und radiologisch nachweisbaren Anzeichen der Knorpelerosion. Sie sind jedoch nicht mit entzündlichen Laborparametern wie ESR und CRP korreliert. Stark erhöhte Serum-COMP-Werte sind ein Prädiktor einer raschen Progression der Knorpelzerstörung. Die Bestimmung von Serum-COMP mittels ELISA stellt eine neue, nichtinvasive, in vitro-Methode zur Feststellung des Schweregrades der Knorpelzerstörung dar und dient auch dem Therapiemonitoring in Rheumatologie, Orthopädie und Traumatologie.
 
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