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Sauerzopf U et al.  
Reprogrammierte Zellen: Zukunft der psychiatrischen Forschung? // Reprogrammed cells: future of psychiatric research?

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Keywords: induzierte Neuroneninduzierte pluripotente StammzelleKrankheitsmodellMedikamentenentwicklungdisease modellingdrug screeninginduced neuronsinduced pluripotent stem cell

Reprogrammed neuronal cells allow fort he first time thorough investigation of live human neurons in vitro. Those cells are derived from differentiated somatic cells that can be reprogrammed do pluripotent stem cells or directly to a cell population of choice, such as various neuronal sub types. This method does not only allow for the study of complex epistatic effects, but the examination of neurons representing the specific genetic constitution of a donor. This article will outline the potential as well as inherent limitations of this technique in the field of neuropsychiatric research as well as present some recent findings on the action of pharmaceutical compounds on phenotypes of reprogrammed cells.

Kurzfassung: Differenzierte somatische Zellen des Menschen können zu pluripotenten Stammzellen reprogrammiert werden. Diese induzierten pluripotenten Stammzellen können dann wieder zu verschiedenen Geweben ausdifferenziert werden, so auch zu verschiedenen Typen von Neuronen. Reprogrammierte neuronale Zellen erlauben es der neurowissenschaftlichen Forschung erstmals, lebende menschliche Neuronen in vitro zu untersuchen. Mit dieser Methode können nicht nur komplexe Interaktionen von Genen und ihren jeweiligen Polymorphismen (Epistase-Phänomene) abgebildet werden, sondern es können auch spezifische Neuronen mit der exakten genetischen Ausstattung eines Menschen beobachtet werden. Im Folgenden sollen Potentiale und Limitationen dieser neuen Technik für die neuropsychiatrische Forschung dargestellt werden. Im Speziellen werden auch einige Befunde zur Wirkung von Psychopharmaka im Zellkulturmodell vorgestellt.

 
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