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Peripheral Arterial Occlusive Disease - an Interdisciplinary Approach

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2003; 10 (4): 139-141

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Abb. 1: Vascular Disease - Gefäßerkrankung Abb. 2: Peripheral Arterial Occlusive Disease Abb. 3: Peripheral Arterial Occlusive Disease



Keywords: KardiologiePAVKperiphere arterielle Verschlusskrankheit

Vascular diseases are the most common diseases and the most common causes of death in developed countries. Many medical disciplines deal with vascular diseases and there is no strict and clear concept in education and training of these physicians. In German-speaking countries "angiology" was established several years ago. The angiologist is a highly qualified physician, who, in most cases, comes from internal medicine (a minority from dermatology). Although peripheral arterial disease (PAD) is the most frequent disease angiology deals with, the angiologist has to have a broad knowledge of general vascular medicine and has to be qualified in all diagnostic and therapeutic procedures. PAD is just like the tip of an iceberg and has to be mentioned as a severe disease with a bad overall prognosis similar to that of Duke-B colon carcinoma. So, global access with staging and grading of atherosclerosis, evaluation of concomitant diseases, control of risk factors and adequate treatment of PAD is the gold standard. Therefore, several medical specialities are involved with the angiologist functioning as the integrative "general manager" between the disciplines for the welfare of the patient. Periphere arterielle Verschlußkrankheit - ein interdisziplinärer Ansatz. Gefäßkrankheiten sind die häufigsten Erkrankungs- und Todesursachen in den industrialisierten Ländern. Gefäßerkrankungen können sich an verschiedensten Organen manifestieren und dazu führen, daß unterschiedliche medizinische Disziplinen damit beschäftigt werden, ohne daß häufig eine gefäßspezifische Ausbildung vorhanden ist. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, wurde in den deutschsprachigen Ländern vor einigen Jahren der Additivfacharzt für Angiologie eingeführt. Der Angiologe ist ein hochqualifizierter Spezialist mit einer internistischen (seltener dermatologischen) Basisausbildung. Der Angiologe hat einerseits ein breites Wissen über die allgemeine Gefäßpathologie und -physiologie, kennt die verschiedensten diagnostischen und therapeutischen Verfahren und hat andererseits Kenntnis von der entsprechenden Organpathologie. Die periphere arterielle Verschlußkrankheit (PAVK) ist zwar das häufigste Krankheitsbild, mit dem der Angiologe konfrontiert wird, sie stellt jedoch sozusagen nur die "Spitze des Eisberges" dar. Die PAVK mag zwar klinisch gutartig und mild verlaufen, ist aber im Grunde wegen der häufig generalisierten Atherosklerose eine Erkrankung mit schlechter, dem Duke-B-Kolonkarzinom vergleichbarer Prognose. Diese Patienten brauchen eine umfassende Betreuung mit Staging und Grading der Atherosklerose, Erfassen von Begleiterkrankungen und Risikofaktoren sowie adäquater Behandlung der PAVK. Die Betreuung eines gefäßkranken Patienten erfordert häufig die Zusammenarbeit mit verschiedenen Disziplinen, wobei dem Angiologen die Rolle des Koordinators und Generalmanagers zukommt.
 
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