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Hirschl M  
Antithrombotische Therapie bei peripherer arterieller Verschlußkrankheit

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2003; 10 (4): 152-156

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Abb. 1: Atherothrombose-Manifestationen Abb. 2: PAVK - Mortalitätsrate



Keywords: Acetylsalicylsäureantithrombotische TherapieClopidogrelKardiologiePAVKperiphere arterielle VerschlusskrankheitTiclopidin

Die periphere arterielle Verschlußkrankheit - ob symptomatisch oder asymptomatisch - ist Ausdruck der generalisierten Atherosklerose und gleichzeitig ein Risikofaktor für andere atherosklerotische Erkrankungen wie Myokardinfarkt und Apoplexie. Die antithrombotische Therapie sollte daher - ebenso wie die Behandlung der klassischen kardiovaskulären Risikofaktoren - möglichst frühzeitig beginnen. ASS ist die Basistherapie, im Falle einer Progredienz der Atherosklerose unter ASS-Therapie oder bei ASS-Unverträglichkeit stellt Clopidogrel eine wichtige Alternative dar. Antikoagulantien spielen eine wichtige Rolle in der Embolieprophylaxe und in ausgewählten Fällen bei Patienten nach peripherer Bypasschirurgie. ACE-Hemmer und Lipidsenker haben neben substanzspezifischer Wirkung auch antiatherosklerotische Effekte. Die Zukunft der Sekundärprävention der PAVK wird neben multiplen Risikofaktorinterventionen und Kombinationen von antiatherosklerotisch wirkenden Substanzen nicht zuletzt auch ein besseres Verständnis bezüglich Entstehung und Progression der Atherosklerose bringen.
 
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